Betriebsysteme
Operating Systems
nachdem ich google nach SOCKS durchsucht hatte fand ich eine häufig empfohlene Implementierung von SOCKS5: Dante
Außerdem gibt es eine sehr nette Übersicht über verschiedene Implementierungen auf wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/SOCKS
Die Installation ist sehr einfach: Unter SuSE findet man ein passendes rpm welches einfach installiert wird, unter FreeBSD findet man Dante in den ports (cd /usr/ports/net/dante/; make; make install ). Interessanter wird nun die Konfiguration von Dante, die ich heute erklären möchte (ich habe nirgendwo ein HowTo gefunden und mußte deswegen die gesamte Dokumentation lesen):
Das config-file findet man unter /etc/sockd.conf (/usr/local/etc/sockd.conf unter FreeBSD). Dieses muß in der folgenden Weise angepasst werden:
#Logfile fuer Dante konfigurieren
logoutput: /var/log/dante.log#IP und Port auf der Dante fuer eingehende Verbindungen warten soll
internal: <IP address of your dante server> port = 80#IP/Interface welches Dante ausgehend benutzen soll
#Name des Interface erhaelt man ueber ifconfig
external: eth0
#Alternative: >external: <IP address that should be used>#Authentifizierung: deaktiviert, da eine statische IP-Adresse authentifizierung genug ist.
method: username none#unprivileged user
user.notprivileged: nobody
Soviel mal zu den Grundlagen – nun zum interessanten Teil:
#Wer darf den SOCKS-Tunnel konnektieren?
client pass {
from: <your ip here>/32 port 1-65535 to: 0.0.0.0/0
}#Loopback darf ebenfalls den Tunnel verwenden
client pass {
from: 127.0.0.0/8 port 1-65535 to: 0.0.0.0/0
}#Alle anderen nicht
client block {
from: 0.0.0.0/0 to: 0.0.0.0/0
log: connect error
}#Nach erfolgreicher Verbindung: wohin darf konnektiert werden?
#Loopback darf niemand von aussen konnektieren
block {
from: 0.0.0.0/0 to: 127.0.0.0/8
log: connect error
}#Verbindungen von aussen an den Client sind erlaubt
pass {
from: <your ip here>/32 to: 0.0.0.0/0
protocol: tcp udp
}pass {
from: 127.0.0.0/8 to: 0.0.0.0/0
protocol: tcp udp
}#Der Rest wird geblockt
block {
from: 0.0.0.0/0 to: 0.0.0.0/0
log: connect error
}
Kleiner Hinweis: dieses Beispiel erlaubt den Zugang von einer IP-Adresse (/32) aus, selbstverständlich kann auch von mehreren aus der Zugang erlaubt werden. Wer mit dem Subnetting und der Slash-Notation kämpft, der findet hier eine passende Hilfe: Subnet Cheat Sheet
nach dieser recht einfachen Konfiguration sollte der Dante-Dienst ohne Probleme sich starten lassen über folgenden Befehl:
/etc/rc.d/sockd start
(Unter FreeBSD muß zuerst sockd_enable=”YES” in die /etc/rc.conf eingetragen werden, und dann der Befehl: /usr/local/etc/rc.d/sockd start ). Ab jetzt kann man im Logfile /var/log/dante.log zusehen was passiert.
Ok – damit kommen wir zum komplizierten Teil: OS X davon zu überzeugen mit SOCKS5 zusammenzuarbeiten.
Als erste (und nicht erfolgreiche) Idee kam mir, dies über die Systemeinstellungen unter Netzwerk zu konfigurieren. (Systemeinstellungen öffnen, Netzwerk und dort “Weitere Optionen” anklicken, dann auf den Reiter “Proxies”. In diesem Fenster den SOCKS Proxy aktivieren und die IP des Servers und den zugehörigen Port eintragen; die Änderungen speichern und aktivieren.) Leider helfen diese Einstellungen nur bei Cocoa and WebKit-basierten Programmen (und da selbst diese Applikationen nicht alle die Systemeinstellungen benutzen ist man hier auch nur zu 95% abgedeckt).

Screenshot Systempreferences network german
Thunderbird und Firefox zum Beispiel benutzen nicht die Systemeinstellungen. Beide Programme kann man so konfigurieren, daß sie einen SOCKS-Tunnel benutzen, aber um ehrlich zu sein: Ich habe keine Lust an jedem Ort wo ich hinkomme meine Programme neu zu konfigurieren bevor ich arbeiten kann. Deswegen machte ich mich auf die Suche nach einem generellen SOCKS-Proxy für OS X.
Nach einigem Suchaufwand konnte ich Proxifier finden – ein kommerzielles Produkt welches leicht zu installieren, konfigurieren und mit nur ein paar Klicks zu benutzen ist. Außerdem gibt es auch eine Version für Windows und ich denke (getestet habe ich es nicht), diese wird ebenso gut funktionieren wie die Mac-Variante für OS X.
Die Konfiguration ist sehr einfach und benötigt die ausführliche Dokumentation auf der Homepage von Proxifier eigentlich nicht. Für dieejenigen, die gerne Dokumentationen lesen und sich somit besser fühlen: Hier ist die Anleitung für OS X zu finden: http://www.proxifier.com/mac/documentation/ProxifierHelp.html
Nachdem Proxifier gestartet und konfiguriert ist war ich direkt wieder online – unter “umgehen” der Firewall meines Kunden indem nun aller Datentransfer über den Port 80 “geroutet” wird.
ACHTUNG: Dante und SOCKS ist nicht mit einem VPN zu verwechseln (auch wenn es sich so anfühlt)! Der gesamte Datenverkehr läuft unverschlüsselt und kann mit jedem Packetsniffer im Klartext mitgelesen werden!
Jeder kennt die Situation: Man hat eine geniale und äußerst hilfreiche Webseite im Internet gefunden, speichert sich ein Bookmark dafür, und wenn man die Seite braucht und sie wieder besuchen möchte ist sie nicht mehr erreichbar.
Aus diesem Grund spiegele ich mir solche Webseiten auf meinen lokalen Computer. Bisher habe ich hierzu ein Tool namens “WebDevil” benutzt (welches zwar einige Probleme hatte, aber im großen und ganzen ordentlich funktioniert hat), aber dieses scheint nun auch nicht mehr im Internet erreichbar zu sein. Aus diesem Grund habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Programm gemacht und wurde fündig:
WebGrabber ist unter der GPL (“OpenSource Freeware”) veröffentlicht und wurde von Eric Peyton und der Firma epicware Inc entwickelt. WebGrapper bringt alles an Funktionen, um eine komplette Webseite zu spiegeln, oder um sogar das gesamte Internet auf den eigenen Rechner herunter zu laden:
Jede nur denkbare Option und Einstellung kann getroffen werden: ignorieren der robots.txt (Anweisungen des Webseitenbetreibers für Spider und Grapper), überschreiben einer schon gespeicherten Version auf dem Rechner, lokalisieren von Links (um von der eigenetlichen Webseite unabhängig zu werden), einschränkung des Grappers auf eine Webseite oder sogar ein bestimmtes Verzeichnis der Webseite, Synchronisation mit einer alten gespeicherten Version, Wiederaufnahme von unterbrochenen Downloads und vieles mehr. Verzeichnis-Tiefe, Wartezeit zwischen dem Abruf einzelner Seiten, maximale Downloadbandbreite und sogar die Buffer-Größe können bestimmt werden.
Zusätzlich können noch diverse Filter für den Download definiert werden: Es kann festgelegt werden welche Art von Dateien heruntergeladen werden sollen, und welche nicht. WebGrapper ist definitiv das beste Mirroring-Tool für den Mac, welches ich bisher gesehen habe.
Download Link: http://www.epicware.com/webgrabber.html
Da die Webseite des WebGrappers einige Male für mich nicht erreichbar war und Links aus dem ReadMe nicht mehr erreichbar sind, spiegele ich den Download hier in meinem Blog, bevor die Originalseite nicht mehr erreichbat ist: webgrabber07tar
Der QuellCode des Projekts (XCode) ist im Download ebenfalls enthalten.
How to show hidden files in FileZilla? Up to the previouse version there was an option for it in:
View menu at the top >> select Show Hidden Files
That was it. In the new versions (I think since 3.1.6) this menu dissappeared. Google did not really help, since only the old menu was described on several help-sites. After searching for a while, I found the menu now in:
Server menu at the top >> select Force showing hidden files
Just as simple, but when searching for a menu starting with “Show” you will not recognize the new menu starting with “Force”.